ePrivacy-Verordnung

Was ist die ePrivacy-Verordnung

Neben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist die ePrivacy-Verordnung (ePrivacy-VO) ein weiteres Großprojekt der europäischen Gesetzgeber in Brüssel. Bereits seit 2017 wird über die Entwürfe dieser Verordnung verhandelt und immer ist noch nicht klar, wann diese Verordnung nun kommen wird. Darüber hinaus wird mit der Ratifizierung der Verordnung eine zweijährige Übergangszeit in Gang gesetzt.

Dabei befasst sich die ePrivacy-VO ebenso wie die DSGVO mit personenbezogenen Daten und ergänzt somit die DSGVO. Ebenso befasst sie sich aber auch mit den nationalen Vorschriften, welche durch die ePrivacy-Richtlinie in Deutschland ergangen sind. Dazu gehören die Regelungen des Telekommunikationsgesetzes (TKG) und des Telemediengesetzes (TMG). Zusammengefasst beschäftigt sich die e-Privacy-VO mit der Verarbeitung von elektronischen Kommunikationsdaten.

Wen betrifft die ePrivacy-Verordnung?

Grundsätzlich betrifft die ePrivacy-VO jeden der eine Webseite betreibt. Denn diese Verordnung regelt den Umgang mit Cookies auf einer Website. Cookies sind Datensätze, welche beim Nutzer der Website gespeichert und kann vom Webseitenbetreiber gesetzt und ausgelesen werden. Dabei kommt es, wie bereits schon bei der DSGVO, maßgeblich auf den Zweck für die Cookies verwendet werden an. Dieser bestimmt, ob Daten aus diesen verarbeitet werden dürfen. Zusätzlich zur DSGVO gibt es daher weitere Ausnahmeregeln für die eine Verarbeitung grundsätzlich erlaubt ist.

Eine Chance für die Marketingwirtschaft

Marketingabteilungen leben davon Kunden auswerten zu können. Durch die DSGVO ist dies größtenteils nur noch mit Einwilligungen möglich, welche regelmäßig schwer einzuholen sind. Die ePrivacy-VO kann hier Erleichterungen für die Werbewirtschaft bedeuten. Der jetzige Entwurf enthält verschiedene Rechtsgrundlagen für eine Verarbeitung mit personenbezogenen Daten. Bereits jetzt lassen sich aus den Entwürfen der Verordnung viele Punkte vorbereiten.

Nutzen sie die Zeit

Setzen Sie sich bereits jetzt mit den Themen auseinander insbesondere, wenn Sie neue Projekte planen und umsetzen wollen ist es wichtig diese Regelungen im Hinterkopf zu behalten. Begehen Sie nicht denselben Fehler wie viele Unternehmen mit der DSGVO. Die Übergangszeit wurde kaum bis gar nicht genutzt und die Umsetzung musste dann mit einem erheblichen Zeitdruck umgesetzt werden oder sind sogar heute noch nicht umgesetzt. Vermeiden Sie dies und halten Sie sich mit unserer Unterstützung auf dem Laufenden.

Als externe Datenschutzbeauftragte behalten wir einen Überblick über die laufende Gesetzgebung im europäischen Raum und aktuelle Behördenentscheidungen. Damit können Sie sich sicher sein, immer auf dem aktuellsten Stand zu sein und kein Haftungsrisiko einzugehen.

Bereits jetzt können wir Ihre Datenschutzerklärungen und Cookie-Banner prüfen und Sie darauf aufmerksam machen, wie Sie das Potenzial der ePrivacy-VO am besten nutzen können.